Heute Abend trifft sich der Kölner Komment zu einem gemeinsamen Abend. Ich begrüße es sehr, dass sich diese im Frühjahr gegründete, breite Initiative für die Kölner Kultur weiterhin intensiv engagiert. Die Podiumsdiskussion des Kölner Komments im August mit den Spitzenkandidaten und den Vorsitzenden der Ratsfraktionen über die Zukunft der Kölner Kultur war eine der bestbesuchten Veranstaltungen im Kommunalwahlkampf. Ich habe damals zugesagt, dass ich als Oberbürgermeister diesen offenen Dialog mit Kölns Kulturschaffenden weiterführen werde, beispielsweise mit einer Komment-Veranstaltung zum Ende des Jahres hin.
Solche intensiven Gespräche und die Förderung der vielen Netzwerke in der Kulturszene sind mir sehr wichtig. Aktuell allerdings halte ich mich mit Kommentaren zur Kommunalpolitik äußerst zurück. Nach meinem demokratischen Verständnis gibt es nur einen amtierenden Oberbürgermeister. Und natürlich gibt es einen Kulturdezernenten.
Die schwierige Frage der Haushaltskonsolidierung – für 2010 fehlen nach aktueller Rechnung rund 500 Millionen Euro – wird in den kommenden Monaten das Hauptthema in den Haushaltsberatungen sein. Dabei werden wir alle gemeinsam eine wohl ausgewogene Balance zwischen allen Interessensbereichen erarbeiten müssen. Dass ich mich dabei insbesondere für die freie Kunstszene einsetzen werde, habe ich mehrfach erklärt.
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